Ich wollte als erstes für ein Jahr auf eine High School in den USA, aber meine Eltern waren davon überhaupt nicht begeistert. Da ich aber ziemlich stur bin, und wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe mich nur ungern umstimmen lasse, habe ich nach einer Alternative gesucht die auch meine Eltern für sich einnehmen könnte. Als erstes kam mir eine Sprachreise in den Kopf. Also suchte ich nach etwas das mich begeistern könnte, und dann stieß ich auf dieses Kurzzeitprogramm an einer neuseeländischen oder australischen High School. Da mir in Australien definitiv zu viele giftige Tiere leben, habe ich mich für Neuseeland entschieden. Also fing ich an mich darüber zu informieren und unterbreitete dann alles meinem Vater. Als dieser dann endlich einwilligte es mir zu erlauben kam der schwerste Teil: meine Mutter begeistern. Das war harte Arbeit, und ich hatte zum Glück meine beste Freundin, Verwandte und Freunde auf meiner Seite die mir alle halfen. An Weihnachten fragte sie was ich mir wünsche und meine Antwort war immer die gleiche: Ein JA reicht mir Mama. An Heilig Abend machte sie die ganze Zeit Andeutungen das es kein JA geben wird. Also fing ich (ohne große Hoffnung) an, meine Geschenke auszupacken. Sie hatte mir natürlich genau das gekauft was ich mir noch gewünscht hatte (alles mit dem Hintergedanken das ich es für Neuseeland gut gebrauchen könnte), und sie hatte mich schon bei der pinken Sofort-Bild-Kamera die ich über alles liebe und eigentlich immer mit mir rumschleppe wenn ich verreise. Und dann war da noch die Tasche die ich mir so gewünscht hatte. Ich war natürlich schon überglücklich und musterte mein Geschenk genau, und als ich sie öffnete waren darin noch zwei kleine, einzeln verpackte Geschenke, von denen ich dachte sie wären für die Tasche. Und als ich sie aufriss fielen mir diese Buchstaben, mit denen man Namen an Türen klebt, in die Hände. Ein J und ein A. Da hab ich dann fast angefangen zu weinen und bin meiner Mama um den Hals gefallen.
Was ich daraus gelernt habe? Man muss an seinen Traum glauben und daran festhalten! Und wenn er realistisch ist kann man ihn auch durchsetzten. Und niemand anders muss dran glauben das du es schaffst, nur du selbst.
Also glaub an deinen Traum und zeig den Menschen das du es schaffen kannst wenn du willst.
Alles liebe, eure P.♥
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen